Aktuell

 

Bergwelt (10.01.2019). Wandert man von den Winkelmatten in Zermatt Richtung Grünsee und danach dem linken Moränenrand des sich weit zurückgezogenen Findelgletschers entlang, so zweigt nach einem etwa dreistündigen Marsch ein schmaler Pfad ab zum „Verlorenen Tal“. Es liegt versteckt hinter dem Moränenhügel. Der Findelbach schlängelt sich dem Talboden entlang. Das Tal ist entrückt und vermutlich deshalb bei passionierten Wanderern beliebt. Vor vielen Jahren habe ich da fotografiert. Zwei Bilder stelle ich nun in meine online-Galerie. Das Matterhorn ist auf dem einen Bild zu sehen, spielt aber nur eine Nebenrolle. (Limitierte Abzüge s/w)

 

 

Blumen fotografieren (12.12.2018). Vor einigen Wochen habe ich erstmals einen Abzug meines Bildes „Fünf gelbe Tulpen“ erstellen lassen. Das Foto schoss ich im Garten unseres ehemaligen Hauses in Obfelden. Mit einem weissen Karton neutralisierte ich den Hintergrund. Die Mittagssonne lieferte ein helles, von oben einfallendes Gegenlicht. Die Herausforderung in der Bearbeitung bestand darin, die feinen Farbnuancen voll zur Geltung zu bringen. Die Farbsäume im Foto erhielt ich, weil sie den Tulpenkelchen Konturen gaben. Mein Ziel war, ein Bild zu schaffen, das „wie gemalt“ aussehen sollte, ohne jedoch seine Herkunft zu verbergen. (Limitierte Abzüge farbig)

 

 

Verlassene Orte (18.11.2018). In der Fotoszene sind sie als „lost places“ bekannt. Verlassene Orte eben, wo früher gelebt und oft auch geschuftet wurde. Kaum jemand trauert ihnen nach – von Fotografen und Filmemachern mal abgesehen. Heute sind es Ruinen, meist sogar Schandflecke – für mich jedoch sind es Zeitzeugen.

 

Im Hafen Marstal in Dänemark habe ich einen solchen verlassenen Ort entdeckt; eine alte Slipanlage, wo früher Schiffe gebaut und repariert worden sind. Heute rostet dahin, wo dereinst Schweiss in Strömen geflossen ist. Meiner Meinung nach liegt eine seltsame Anziehungskraft auf all den Dingen, welche dem Verfall preisgegeben werden.  Diesen Reiz habe ich in meinen Bildern einzufangen versucht. Zwei Bilder der Slipanlage stelle ich in der Galerie aus (Unlimitierte Abzüge farbig).

 

Langenthal neu entdecken (10.11.18). Nach fast vier Jahrzehnten Abwesenheit bin ich zusammen mit meiner Frau nach Langenthal zurückgekehrt. Bald schon habe ich nach der Kamera gegriffen, um meinen alten Wohnort wieder oder neu zu entdecken. Neben den Menschen sind es für mich zwei Merkmale, die zurzeit mein Interesse wecken: Der augenfällige Baumreichtum der Stadt, mit den zahllosen Ahornen, Eichen, Buchen, Linden und Kastanien. Dazu die schönen Mischwälder mit den offensichtlich gerne benutzten Plätzen. Als Zweites die Gebäude mit ihren markanten Fassaden oder mit ihrer geschichtlichen Bedeutung. Zur Ansicht drei Bilder; das eine aufgenommen im Vorder Moosrain, das zweite und dritte in der Greppe. Das Eine zeigt das Hochstudhaus - das älteste Haus Langenthals.