Aktuell

 

In Holland (19.07.2019). Diesen Sommer nehme ich mir ausführlich Zeit, in Holland zu fotografieren. Da ich mit dem Segelboot unterwegs bin, liegen die Motive mehrheitlich in den Hafenstädten und in den umliegenden Orten, die mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln rasch erreichbar sind. Ab Mitte Mai bis anfangs Juli segelte ich im Ijsselmeer. Ein dreiwöchiger Unterbruch der Reise gibt mir zurzeit die Gelegenheit, die Aufnahmen zu sichten, eine Auswahl zu treffen und diese zu bearbeiten. Die nachfolgenden Bilder stammen aus Amsterdam, Hoorn, Urk, Leeuwarden und Stavoren. Sollte der zweite Teil der Reise ähnlich ergiebig wie der erste sein, so plane ich, diese Bilder zusammen mit Aufnahmen aus früheren Jahren in einem Fotobuch zusammenzufassen. 

 

 

 

 

Arbres colorés (24.02.2019). Bäume inspirieren mich immer wieder. Sie dominieren den Raum, der sie umgibt. Manchmal trotzen sie einsam Wind und Wetter, mal betonen sie als Gruppen ihr Dasein oder fesseln einem  mit ihrem Blattwerk und ihrem Wuchs. Je nach Motiv reizt es mich, nicht ein naturnahes Bild zu erstellen, sondern die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, eigene Szenarien zu entwerfen. Vor kurzem habe ich eine kleine Serie solcher Bilder erstellt. Nach deren Entwicklung habe ich die Fotos zu Reliefs umgeformt. Mit der Farbgebung lotete ich szenische Harmonien aus und entschied mich für die nachstehenden. Aus gestalterischer Sicht war dies eine ziemlich lustbetonte Herausforderung.

 

 

 

 

Bergwelt (10.01.2019). Wandert man von den Winkelmatten in Zermatt Richtung Grünsee und danach dem linken Moränenrand des sich weit zurückgezogenen Findelgletschers entlang, so zweigt nach einem etwa dreistündigen Marsch ein schmaler Pfad ab zum „Verlorenen Tal“. Es liegt versteckt hinter dem Moränenhügel. Der Findelbach schlängelt sich dem Talboden entlang. Das Tal ist entrückt und vermutlich deshalb bei passionierten Wanderern beliebt. Vor vielen Jahren habe ich da fotografiert. Zwei Bilder stelle ich nun in meine online-Galerie. Das Matterhorn ist auf dem einen Bild zu sehen, spielt aber nur eine Nebenrolle. (Limitierte Abzüge s/w)

 

 

 

Blumen fotografieren (12.12.2018). Vor einigen Wochen habe ich erstmals einen Abzug meines Bildes „Fünf gelbe Tulpen“ erstellen lassen. Das Foto schoss ich im Garten unseres ehemaligen Hauses in Obfelden. Mit einem weissen Karton neutralisierte ich den Hintergrund. Die Mittagssonne lieferte ein helles, von oben einfallendes Gegenlicht. Die Herausforderung in der Bearbeitung bestand darin, die feinen Farbnuancen voll zur Geltung zu bringen. Die Farbsäume im Foto erhielt ich, weil sie den Tulpenkelchen Konturen gaben. Mein Ziel war, ein Bild zu schaffen, das „wie gemalt“ aussehen sollte, ohne jedoch seine Herkunft zu verbergen. (Limitierte Abzüge farbig)

 

 

 

Verlassene Orte (18.11.2018). In der Fotoszene sind sie als „lost places“ bekannt. Verlassene Orte eben, wo früher gelebt und oft auch geschuftet wurde. Kaum jemand trauert ihnen nach – von Fotografen und Filmemachern mal abgesehen. Heute sind es Ruinen, meist sogar Schandflecke – für mich jedoch sind es Zeitzeugen.

 

Im Hafen Marstal in Dänemark habe ich einen solchen verlassenen Ort entdeckt; eine alte Slipanlage, wo früher Schiffe gebaut und repariert worden sind. Heute rostet dahin, wo dereinst Schweiss in Strömen geflossen ist. Meiner Meinung nach liegt eine seltsame Anziehungskraft auf all den Dingen, welche dem Verfall preisgegeben werden.  Diesen Reiz habe ich in meinen Bildern einzufangen versucht. Zwei Bilder der Slipanlage stelle ich in der Galerie aus (Unlimitierte Abzüge farbig).

 

 

 

Langenthal neu entdecken (10.11.18). Nach fast vier Jahrzehnten Abwesenheit bin ich zusammen mit meiner Frau nach Langenthal zurückgekehrt. Bald schon habe ich nach der Kamera gegriffen, um meinen alten Wohnort wieder oder neu zu entdecken. Neben den Menschen sind es für mich zwei Merkmale, die zurzeit mein Interesse wecken: Der augenfällige Baumreichtum der Stadt, mit den zahllosen Ahornen, Eichen, Buchen, Linden und Kastanien. Dazu die schönen Mischwälder mit den offensichtlich gerne benutzten Plätzen. Als Zweites die Gebäude mit ihren markanten Fassaden oder mit ihrer geschichtlichen Bedeutung. Zur Ansicht drei Bilder; das eine aufgenommen im Vorder Moosrain, das zweite und dritte in der Greppe. Das Eine zeigt das Hochstudhaus - das älteste Haus Langenthals.